Provokationen zum Tag 24

Wer möchte unser Grundgesetz umschreiben?
Das sind nicht die Lebensschützer.
Die Lebensschützer halten sich an das Grundgesetz,
das die furchtbaren Erfahrungen der Nazizeit bekämpft.
In dieser Zeit wurde die Würde des Menschen mit Füßen getreten.
Das haben viele Zeitgenossen vergessen
und wüten gegen die Erfahrungen, die das Grundgesetz spiegelt.
Und gleichzeitig sagen sie:
Nie wieder!

2.

Ein Erfolgloser warnt vor dem Erfolg,
den ein anderer mit seiner Politik bringt.
So ein Erfolgloser will auch
ernst genommen werden.
Es fällt aber schwer, sehr schwer.

3.

Mit dem ideologischen Kopf
durch die Wand der Realität –
und viele machen einfach mit,
beim fröhlichen Köppe bedeppern.

4.

Politik ist nicht gut,
wenn die Protagonisten selbst sie für gut befinden
und in höchsten Tönen loben.
Politik ist dann gut,
wenn die Bürger sagen:
Prima!

5.

Früher:
EU ist reich – die anderen sind arm,
denen bleibt nichts anderes übrig,
als nach unserer Pfeife zu tanzen.
Heute:
EU hat sich arm gemacht,
EU verkauft sich aus –
und muss nach der anderen Pfeife tanzen.

6.

Er sagte:
Früher habe ich mich geärgert,
wenn ich die Wohnung säubern musste,
wenn ich die Spülmaschine ausräumen musste.
Heute, im Alter, freue ich mich,
dass ich das noch kann.

7.

Umweltsünden –
mit Persilschein =
Klimakonferenzen.

8.

Manchmal vertraut man Menschen in bestimmten Situationen,
in denen man sich selbst nicht unbedingt vertraut hätte.

9.

Übergriffige Predigt

Eine Predigt,
in der Parteipolitik betrieben wird,
ist massiv übergriffig.

Wenn meine politische Meinung
auch noch als Meinung Gottes gepuscht wird,
wird sie auch Gott gegenüber übergriffig.

10.

Ich ordne mein Gewissen,
den Maßstäben anderer unter.
Ein politischer Rückschritt.
Ein sozialer Rückschritt.

Zurück hinter Kant,
zurück hinter Luther,
zurück hinter Jesus,
zurück hinter Propheten,
zurück ins Sklavendasein.

11.

Verhandlungslösungen können nicht diktiert werden.
Wenn versucht wird, Lösungen zu diktieren,
werden vermeintliche Lösungen zu einem Verschärfer des Krieges.

12.

Die Dummen
müssen die Ideologenpläne mitbezahlen.
Wenn sie klug sind und nicht wollen,
sie müssen: Es ist so beschlossen.
Auch als Kluge bleiben sie die Dummen,
erst recht.

13.

Das dürfte freilich auch ein Menschenrecht sein:
Jeder darf sich lächerlich machen,
wenn er will, wann er will, warum er will.

14.

Man dreht also einfach das um, was einen ärgerte:
früher wurden Dicke ausgegrenzt –
nun wollen sie Dünne ausgrenzen;
früher wurden Arme/Reiche ausgegrenzt –
nun wollen sie Arme / Reiche ausgrenzen;
früher wurden Ausländer ausgegrenzt –
nun wollen sie Inländer ausgrenzen;
früher wurden Linke ausgegrenzt –
nun wollen sie Rechte ausgrenzen;
früher wurden Frauen benachteiligt –
heute geht es Männern an ihren Schlips;
früher waren Christen angesehen,
heute lachen viele über sie;
früher wurden Dumme ausgegrenzt –
nun wollen sie Schlaue ausgrenzen.
Man dreht also einfach das um, was einen ärgerte.

15.

„Die dummen Kälber suchen sich ihre Metzger selber.“
Aber leider können auch die klugen Kälber
den ARD Metzgern nicht entkommen.
Sie suchen sich nicht nur ihre Metzger,
sie füttern sie auch noch mit ZwangsGeldern.

16.

Wenn Ideologen regieren,
regiert nicht mehr die Realität,
es regiert die Zerstörung
mit Gewalt und Macht –
natürlich zum Guten.

17.

Politiker kommen,
Politiker gehen.
Das Volk – das bleibt bestehen.

18.

Wer seine Kinder hasst,
macht sie zu hassenden Märtyrern,
zu Märtyrern des Hasses.

Es gibt auch Märtyrer, weil sie lieben.
Aber die sind eher im christlichen Bereich verankert.

19.

Deutschland ist ein wunderbares Land –
Europa hat wunderbare Völker –
um das Thema von neulich aufzugreifen,
weil die Menschen flexibel sind,
nicht die Hände resigniert in den Schoß legen,
nicht lange frustriert den guten alten Zeiten nachhängen,
sondern neue Wege gehen.
Aber nicht, ohne der Regierung auf die Finger zu klopfen,
wenn sie Flexibilität aus ideologischen Gründen verhindert,
Wirtschaft und Bürger aus ideologischem Mutwillen arm macht.
Alle mitziehen – keiner darf auf Kosten anderer leben.
Anstrengende Zeiten nutzen,
um Neues zu kreieren.

20.

Die Zeiten ändern sich.
Manche meinen wohl:
und das ist gut so.
Aber andere finden das überhaupt nicht gut so,
so Leute wie ich.
Es ist schön, wenn Zeiten sich ändern.
Aber es ist nur schön,
wenn sie sich zum Guten ändern.

21.

Ich vermute einmal,
dass das Land noch lange funktionieren würde,
ohne die Politiker –
aber nicht einmal eine Stunde
ohne die Polizei.

22.

Früher mussten Kluge einfach sprechen,
damit weniger Kluge sie verstehen können.

Heute müssen die Sprechenden
nicht mehr einfacher sprechen,
sie gehören zu den weniger Klugen.

Aber die weniger Klugen vereinfachen auch –
soweit, bis das Wiedergegebene falsch ist.
Das gilt ihnen als politische Tugend.

23.

Der Blick könnte weit in die Ferne gerichtet sein,
doch wird er gefesselt von Stechern,
die den Körper umschwirren.

24.

Lieber Richter,
die gemeinsam um die richtige Auslegung des Gesetzes ringen,
als ideologische Richteraktivisten,
die den Kollegen und Bürgern das Leben schwer machen.

25.

Wir müssen uns hüten,
im anderen das zu sehen,
was wir sehen wollen.
Damit tun wir ihm Unrecht –
und wir setzen uns ins Unrecht.

26.

Lieber die Menschen leben alle im Dunkeln,
leben mit Wirtschaft am Boden, hungern und frieren,
als dass Energie aus der falschen Quelle kommt.

Lasst sie hungern, lasst sie erfrieren –
das war schon die Tendenz anderer Ideologen.

Lieber die Menschen leben im Dorf,
anstatt mobil in der Welt herumzudüsen,
aber werden sie dann nicht rechtsradikal,
weil keine Busse und Bahnen mehr fahren?

Egal: Wie früher – gehen mit Hahn und Hühnern zu Bett,
mit knurrendem Magen, fröhlich, weil Klimaschutz.
Während die Klima-Ideologen weltweit ihre Leute treffen.

27.

Gibt es Gottesdienstbesucher,
die Gottesdienste besuchen,
um zu erfahren, wen sie wählen sollen,
wen sie nicht wählen sollen,
welche Partei besonders böse ist?

Es sei denn,
sie suchen Nestwärme unter Gleichgesinnten.
Aber die sollte in der Kirche
– unter dem Kreuz –
durch den Glauben herrschen,
nicht unter dem Vorzeichen
politischer Parteien.

28.

Menschen haben schlimme Bezeichnungen
für furchtbare, unmenschliche Verhaltensweisen:
Rassismus,
Genozid / Völkermord,
das verniedlichende Nazi.

Wer diese Wörter benutzt,
um irgendwelche Gegner zu stigmatisieren,
die nicht im Entferntesten etwas damit zu tun haben,
die entwaffnen diese Wörter,
sie verharmlosen die furchtbaren Taten,
die diese Wörter kennzeichnen sollen.

29.

Die Alten sprachen davon,
dass man eine dicke Lippe riskieren könne.
Heute riskieren viele Frauen
eine dicke Lippe.

(Es können nach Lippenvergrößerungen mit Fillern medizinische Probleme auftreten, einschließlich sozialer Verwunderungen.)

30.

Erst mutig dem Gewissen folgen,
dann das Gewissen mit Füßen treten,
Rückzug antreten.

31.

„Trans-Sein ist kein Freibrief für Frauenhass“, las ich.
Als Beobachter hat man freilich manchmal den Eindruck,
das Trans-Sein auch als Ventil benutzt wird,
um Hass von Frauen gegen ihr Frausein zu artikulieren.

32.

Demokraten fördern Antidemokraten.
Steuergelder fließen
wer weiß schon, wohin.

33.

Für irgendwelche dubiosen (N)GOs werden Steuergelder ausgegeben,
Steuergelder werden mit Großmut überall in der Welt verteilt,
Gelder sind für Waffen in Millionen da,
Gelder sind da für die Umsetzung ideologischer KlimatistenTräume.
Aber
für unsere Zukunft, für die Kinder,
für unsere Zukunft, für die Genesung von Kranken,
für unsere Zukunft im Wohnungsbau:
Tut uns Leid – kein Geld da!

34.

Auch Richter haben die Macht,
die Demokratie aus den Angeln zu heben.
Gibt es dagegen Sicherungen?

35.

Es muss ein gesellschaftspolitisches Anliegen sein,
Menschen, die die Basis unserer Gesellschaft bilden,
die in sozialen Berufen, Gastgewerbe und Sicherheitsberufen arbeiten,
vor aufgeblasenen Erniedrigern zu beschützen.

36.

Wer den Feind dämonisiert –
ist froh, wenn er ihn töten kann,
mit welchen Mitteln auch immer.

Voll undemokratisch aber dezent
töten mit Rufmord, Unterstellungen –
wenn es gegen den politischen Gegner geht –
aber c’est la vie.

37.

Gute Politik macht man nicht dadurch,
dass man ununterbrochen davon spricht,
Andersdenkende zu bekämpfen.

Das wäre gute Politik:
Packt die Probleme an!
Nicht schwätzen, sondern schuften.

38.

Wenn Bürger und Politiker
Extremisten zur Hand gehen,
müssen sie sich nicht wundern,
wenn die Extremisten von ihnen verlangen,
ihnen aus der Hand zu fressen.

39.

Gut gemeint –
praktisch schlecht.

40.

Wenn in der Kirche nicht der Glaube dominiert,
sondern die politische Einstellung,
wird Kirche zu einem Ideologie-Verein.