1.

Eherecht. Ich bin Jahrzehnte verheiratet –
habe keine Ahnung vom Eherecht.

So muss es bei allen guten Gesetzen sein:
Sie helfen in Spannungen
– sonst ist von ihnen nichts zu merken.

2.

Otto und Harald Schmidt sind gefährlich.
Politiker, fahren das Land vor die Wand,
Medien hysterisieren in die Köpfe –
da gibt es keine Triggerwarnungen.
Im Gegenteil: Kritiker werden geframed.

Helikoptermedien beschützen
über die Maßen Sensibelchen,
verhindern dadurch, stark zu werden.
Sensible werden stark –
Helikoptermedien zum Trotz.

3.

Arroganz gegenüber unbekannter Zukunft:
Man meint, sie in der Hand zu haben,
und ist doch nur ein menschliches Würstchen,
das selbst die Gegenwart nicht kapiert.
Man macht sich dann in der Zukunft abhängig
von falsch gedachter Zukunft in der Vergangenheit.
Und kommende Generationen zerrt man gleich mit
in die von der Vergangenheit gefolterten Zukunft.

4.

Politisches Macht-Versagen um und um.
Davon mag man nichts mehr hören und lesen.
Täglich neuer Schaden für Mensch und Land.
Täglich neue Unfugspläne, einer jagt den andern.
Keine Scham?
Nein!

Menschen mürbe machen – ist politische Devise.
Wie beim wirren Kinderdrehen-Taumel-Spiel.
Wenn Menschen aufgeben, sich zurückziehen,
kann man ungestört politischen Unfug durchsetzen.
Bleibt wachsam!
Resigniert nicht!

5.

Unsere Dunkelgrünen Ideologen
haben ein Narrativ.
Immer wiederholt,
hämmern sie es medial in Köpfe.
Unfähig, andere Narrative zuzulassen.
Selbst selbständig Denkende
lassen sich von dem einen Narrativ erst benebeln,
dann lassen sie ihre Vernunft erschlagen.
Es gibt immer Narrative (plural!).
Fokussierung auf ein Narrativ
bringt nichts als Lähmung und Leid.

6.

Die Politik taumelt und stolpert von einer kruden Idee zur anderen.
Und zieht das Land wie die EU mit hinein in ihr Fallen.

7.

Wider allen Augenscheins,
wider aller Erfahrung,
wider aller wahren Wissenschaft,
wider der Vernunft
sich selbst und andere belügen
wird Pflicht.
Wer macht nicht mit?

8.

Manche Stolze und Selbstbewusste
sind furchtbar naiv.
Das harte Leben
wird sie eines anderen belehren.

9.

Wenn uns gesetzlich befohlen wird,
kein X zu sehen, wenn ein X da steht,
sondern das X als U zu interpretieren,
dann fragt man sich wer ist hier irr,
ist dieser Befehl nicht tapfer zu ignorieren?

Wir lernten: Es gibt falsche Gesetze,
diesen ist kein Gehorsam zu leisten,
wenn man vor sich selbst bestehen möchte.
Zählen heute noch individuelle Gewissen?
Eine große Errungenschaft – weggewischt?

10. (Thema: Aiwanger-Lehrer)

Wie soll eine Gesellschaft mit Lehrern umgehen,
die aus politischen Gründen in die Zukunft von Schülern eingreifen,
weil sie irgendwas aus der Schulzeit ausplaudern?

Gegenwärtige Schüler können den Lehrern nicht vertrauen.
Das sät Misstrauen, Unsicherheit und fördert:
den Lehrern nach den Mund zu plappern.

Die Vertrauensbasis zwischen Schule und Bevölkerung wird zerstört.
Wie soll eine Gesellschaft mit Lehrern umgehen,
die aus ideologischen Gründen die Basis des Zusammenlebens zerstören?

11.

Männer, die Frauen nicht gleichberechtigt behandeln,
haben Respekt in unserem Sinn nicht verdient,
auch wenn sie sich in ihrem Sinn respektlos behandelt fühlen.

12. (Hintergrund: Aiwanger-Lehrer)

Liebe Kids, was lernen wir in diesen Tagen?:
Seid immer lieb und brav zu euren MitKids,
schüttet nicht auf das andere Kind ein Sandschäufelchen,
klaut keinem Kind sein hübsches Malbuch,
kritzelt keine bösen Sachen in eure Schulhefte,
denkt nie was Böses und sagt nie Böses
und seid immer lieb und brav zu euren Lehrerinnen und Lehrern,
wenn ihr Politikerin oder Politiker werden wollt.
Wenn jemand euch blöd findet – verpetzt er euch später an die Zeitung.
Also: Seid lieb. Vor allem ihr aufmüpfigen Jungs.
Seid lieb und brav am besten auch zu euren Eltern.
Man kann nie wissen.

13.

Problemlösungen können unmenschlich sein.
Vor allem auch dann, wenn Realitäten missachtet werden.
Vor allem auch dann, wenn Menschen missachtet werden.

14.

Überlegenswert?:
Weil unser Land gar nicht betet oder anders betet,
sieht es aus, wie es aussieht.

15.

Sie überheben sich,
wenn sie keine Meinung als die Ihre in der Bevölkerung dulden,
andere Erfahrungen, Weltsichten mit allen Mitteln bekämpfen: Geld, Gesetz, Medien.
Manche Menschen machen vielleicht eingeschüchtert, resigniert mit.
Ich hoffe, die Mehrheit wird dieses aggressive Mono-Weltbild ablehnen,
ihre eigenen Wege gehen, ihre eigene Meinung wie die anderer respektieren.

16.

Komm in den Park der Toten und schau:
wie sie unauffällig auffällig lungern, stehn, gehn,
die Drogenverkäufer,
wie sie offen verstohlen kommen, tot den Tod holen,
die Drogenkäufer.
Komm in den Park der Toten und schau.

17.

Menschen können durch Worte verletzt werden.
Ohne Zweifel.
Menschen können aber auch anders gemein sein:

Menschen können Verletzungen simulieren,
um den Sprecher zu erniedrigen,
um sich selber aufzuspielen.