Provokationen zum Tag 26

1.1.2026

Der normale politische Beobachter,
der politisch interessierte Bürger
unseres Landes und der EU
findet einfach keine erlaubten Wörter mehr
um den Unmut über all das,
was die Hochwohlgeborenen anrichten,
was das Fußvolk der Hochwohlgeborenen anrichtet,
frustriert und resigniert auszusprechen.

2.

Der Feind muss geachtet werden,
sonst unterliegt man.
Und wenn man siegt,
dann muss der Feind
dennoch als Mensch geachtet werden,
damit man selbst nicht entmenschlicht.
Medial scheint keiner daran zu denken:
Auch die Soldaten der Gegner sind Menschen.
Aber es wird ja in unserer Zeit
nicht einmal an die Soldaten des Verbündeten gedacht.
Nur in Landeroberungen und Abschüssen,
in Kosten – Nutzen – Rechnungen…

3.

Manche kreischen schrill:
Nie wieder!
Damit sie unter diesem akustischen Mantel
unentdeckt weiter machen können:
Jetzt kriegen wir´s aber hin,
anders als die Alten,
aber jetzt kriegen wir´s hin!

4.

Dann gibt es wie immer die Ideologen, die den Menschen einreden wollen, dass das, was sie sehen, falsch ist – dabei sehen sie es doch!

Ich liebe das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern – keiner wagt zu sagen: der hat ja nichts an! Nur ein noch nicht gebrieftes Kind wagt es, die Wahrheit zu sagen. Dann wagen es die anderen auch. Eine Ermutigung, das ungebriefte kleine Kind zu sein, um den Ideologen ihr falsches Spiel zu zerstören.

Aber heutzutage dürften manche versuchen, das Kind zu entfernen, anstatt zuzugeben: Der Kaiser ist nackt.

5.

Deutscher politischer Bier-Ernst
hat schon seine humoristischen Züge.

6.

Ideologische Gewalttäter
missbrauchten Wörter.
Anstatt die Wörter zu befreien,
überlassen wir sie den Missbrauchenden.
Machen wir uns dadurch nicht zu Komplizen?

Es wird sich daran nichts ändern,
weil diese missbrauchten Wörter
erneut missbraucht werden –
anderen Ideologen helfen,
ihre Feindbilder zu pflegen.

7.

Ideologisch verordnete
zum Teil von Regierungen unterstützte
Realitätsverdrehung,
Realitätsblindheit.
Wo?

8.

Verstricken wir uns in Weltanschauungsfragen,
während sich Kriminelle ins Fäustchen lachen,
weil sie im Schatten der Weltanschauungsfragen,
ihre kriminellen Machenschaften ungestört verrichten können?

9.

Nur eine Frage:
Darf man als Uni-Mitarbeiter
den Lohn des Staates,
die Ressourcen der Uni:
Energie, Papier usw. benutzen,
um politische Gegner ausfindig zu machen
um sie an den Pranger zu stellen?
Das ist doch privates Hobby.
Nur eine Frage.

10.

Gelassenheit im Umgang miteinander.
Anerkenntnis der biologischen Realitäten.
Anerkenntnis, das Menschen im Hirn unterschiedlich ticken.
Auseinandersetzung – ja,
natürlich und Kritik!
Aber gelassen.
Fehlt uns.
Fehlt mir.
Häufig.

11.

Nennen Faschisten
politische Gegner Faschisten,
weil sie selbst Faschisten sind
und einen Vorwand suchen,
den politischen Gegner
wie auch immer zu eliminieren?

12.

Auch Politiker,
die übertreiben,
mit ihren Erfolgserlebnissen,
und jeder weiß,
die sind nur verbal irgendwie da,
sind peinlich.
Sie machen es politischen Gegnern
sehr leicht und einfach.

13.

Singst du nicht das Kampflied mit –
bist du für den Feind;
grölst du mit uns keine Feindeslieder –
bist du unser Feind.

14.

Mit dem Geld, das einem nicht gehört,
tut man doch gerne Gutes,
dürfte ein Motto so manchen Politikers
und anderer, die im Steuergeld schwimmen, sein.

15.

Kleines politisch garstig Lied:

Mancher Ideologe sägt an dem Ast,
auf dem er mit anderen Menschen sitzt,
weil er glaubt,
er habe Flügel.

16.

Kennst du das Land
in dem Irrsinn gezüchtet,
gehätschelt und
getätschelt wird –
nicht zuletzt medial und
mit Steuergeldern?

„Kennst du das Land,
wo die Zitronen blüh´n“
lasst uns lieber davon Träumen –
ups,
dort kommt auch die alte Brut des Drachen,
der Traum zerplatzt –
oder Herausforderung?

17.

Klimaerwärmung und Dürre

Viele reden von Klimaerwärmung und Dürre.
Aber denkt jemand darüber nach?:

Eine Gesellschaft, die Gott verlässt, erhitzt.
Ein Land, das die Quelle missachtet, wird dürr.

18.

Frauen haben Rechte erkämpft –
und von allen Seiten kommen Ideologen
und bekämpfen nun die Rechte,
die Frauen sich erkämpft haben.
Auch viele Frauen sind darunter,
die das wahrscheinlich schick finden,
mit der Moderne gegen Frauen zu agitieren.

19.

Nicht nur Pfarrer
können ihre dominante Stellung auf der Kanzel missbrauchen,
unwidersprochen eigene weltliche Weisheiten von sich zu geben.
Auch Politiker
können ihre dominante Stellung am Rednerpult missbrauchen,
unwidersprochen eigene politische Weisheiten von sich zu geben.

20.

Demokratie
geht von unten nach oben.
Diktatur
geht von oben nach unten.
Das war einmal.

Heute heißt es:
Diktatur
geht von unten nach oben.
Demokratie
geht von oben nach unten.

Freiheit,
Rechtsstaatlichkeit,
Gerechtigkeit,
sie werden gnädigerweise von oben gewährt,
gehören nicht zum Wesen des Bürger-Staates.

Demokratie –
von unten nach oben, Leute,
von unten nach oben,
lasst euch nicht einschüchtern!

21.

Die da oben –
wollen nicht die da oben
genannt werden.
Die da oben –
wollen alles entscheiden,
sehen sich aber als
die von unten?

22.

Wenn die Parteien bereit wären,
die Probleme zu sehen,
müssten sie auch anerkennen,
dass sie mit für diese Probleme verantwortlich sind.
Von daher werden nur Mutige die Stimme erheben,
während die anderen alle auf ihren
von ihnen hergestellten Problembänkchen sitzen bleiben
und gemütlich zusehen können,
wie das Land vor die Hunde geht.

23. (17.11.2025)

Wir haben es nur nicht richtig kommuniziert –
der doofe Bürger hat nicht kapiert,
wie toll diese Regierung ist, keiner ahnt,
was sie nicht alles Wunderbares plant!:

die Arbeitsplätze werden blühen,
die Wirtschaft wird glühen,
der Wohlstand wird wieder Einzug halten,
„unsere“ Demokratie wird alle gut verwalten.

24.

Leuten LügenHonig ums Maul schmieren,
und sie lecken dann auch noch danach.

25.

Machtgefühl:
Nichts können,
aber allen, die was können,
reinreden und in die Parade fahren,
mit irren Regeln und abstrusen Gesetzen fesseln.

26.

Treibende Kräfte für
ideologische Verirrungen und Verwirrungen
sind manche Politiker und ihre PressureGroups,
zum Teil bezahlt von Steuergeldern gegen die Bürger.
Sie stören ein normales Miteinander in der Gesellschaft,
in der man frei über alles mögliche diskutieren können muss.
Sie wollen alle in ihre kleine armselige ideologische Welt hineinpressen.

27.

Niemand unterschätze die Berge.
Niemand unterschätze den Schnee.
Niemand unterschätze das Meer.
Niemand unterschätze die Luftbewegungen.
Niemand unterschätze welches Tier auch immer.
Niemand unterschätze den Menschen.

28.

Energiepolitik – EU und D:
Wer sich selbst zum Wanken bringt,
muss sich nicht wundern,
wenn er von Konkurrenten
noch einen Schubser kriegt
und ganz auf die Nase fällt.
Aufstehen ist schwer
für ideologisch Besoffene,
die leider auf Unbeteiligte fallen,
ihnen den Atem zum Leben nehmen.

29.

Die Zeiten ändern sich:
Ist Rechts an der Macht,
geht es gegen Linke –
ist Links an der Macht,
geht es gegen Rechte.


Die Zeiten ändern sich nicht:
Jeder, der nicht den richtigen Stallgeruch hat,
wird als Nestbeschmutzer aus dem Nest entfernt.
Ein Linker aus dem linken Nest,
ein Rechter aus dem rechten Nest.

Wo Ideologen siegen,
hat Demokratie keine Chance.

30.

Menschen, die die Freiheit lieben,
lassen sich nicht unterkriegen.

31.

Moralpolizei wäre ein positive Bezeichnung.
Moralapostel wäre eine positive Bezeichnung.
Eigentlich wäre auch Moralwächter eine positive Bezeichnung –
wenn sich dahinter nicht irgendwelche Leute verbergen würden,
die Lust daran haben, andere anzuschwärzen, anzupetzen,
die zu diskriminieren, die frei ihre Meinung äußern.

32.

Wer die Religion vertreibt,
kommt in Teufels Küche.

33.

Staatsdiener sind keine Regierungsdiener.
Staatsdiener dienen dem Staat
und der ist größer als die jeweilige Regierung.
Wenn ein Staatsdiener dem Staat
und nicht der Regierung dient,
ist er auch freier,
seinen Verstand einzusetzen,
Verantwortung zu tragen.
Staatsdiener sind keine Befehlsempfänger
irgendwelcher Regierungen.

34.

Wenn die Demokratie sich zurückzieht,
weil der politische Filz manchen
so wunderschön warme Nester baut,
kann man sich doch im Filznest wundergut fühlen.

35.

Wir dürfen nicht zu einer Gesellschaft
der Mimöschen und Pampelmüschen werden,
die vom NannyStaat beschützt werden wollen
vor allen verbalen Äußerungen.

25.

Demokraten und Parteien und Propheten

Ich spreche nicht über die Menschen vor Ort.
Menschen der Parteien, welcher auch immer,
leisten wichtige Arbeit für unsere Demokratie,
für unser Zusammenleben.
Sie stehen nicht in meinem Fokus, es sei denn:
Ihr Handeln ist symptomatisch für negatives Verhalten.

Im Fokus stehen Menschen, die Macht haben,
die Macht haben, das Leben im ganzen Land
zu verschlechtern oder zu verbessern.
Von welcher Partei auch immer:
Sie haben einen Eid geschworen,
daran sind sie zu messen.

„Ich schwöre,
dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen,
seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden,
das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen,
meine Pflichten gewissenhaft erfüllen
und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.
So wahr mir Gott helfe.“

Regierungen sind nicht der Staat.
Regierungen haben sich an den Eid zu halten.
Der Staat ist größer, ist mehr als die Regierungen.
Der Staat ist: Kultur, Gesetze, Bürger…
Wenn Regierungen den Staat missbrauchen,
um ihre Ideologien zum Nichtwohl des Volkes durchzudrücken,
dann ist ihnen prophetische Kritik – als Bürgerpflicht – sicher.

26.

Allen Ideologen möchte man zurufen:
Leute, ruhig, Leute, entspannt euch!
Aber wenn sie sich entspannen würden,
wären sie keine Ideologen mehr.
Der Lebenssinn würde zerplatzen,
wie eine einfrierende Wasser-Plastiktüte.

27.

Leute,
Ihr seid Demokraten!
Da geht es ums argumentative Überzeugen,
da geht es um den besten Weg für das Land!
Demokraten
steht die Maske
des Tyrannen
schlecht.

28. (In Anlehnung an Brecht)

Regierung löst das Volk auf
und wählt sich ein anderes.
Das Fußvolk der Regierenden,
verfolgt voller Inbrunst das freie Volk.

29.

Wie die Wespen
deren Nest jemand zu nahe kommt,
jagen Antidemokraten alles und jeden,
der nicht ihrer Meinung ist.
Und das auf allen
gesellschaftspolitischen Ebenen.

Überall haben sie
ihre Wespenkolonien sitzen:
Alarmpheromon-getrieben,
Summenwirbel,
bös sirrender Aufruhr,
Zornstechender Sturm.

30.

Das Leben anderer
ist Schreibtischstrategen
nicht immer ganz so wichtig.

31.

Die bürokratischen Übertreibungen
brechen den Firmen –
und dadurch dem Land
das Genick.

32.

Wer andere Menschen für blöde hält,
muss aufpassen,
dass er nachher nicht wie ein Blöder dasteht.

33.

Kalenderspruch:
Wer sich selbst bestrafen will,
muss nur den Verstand abgeben.

34.

Wenn Linksextreme bei denen nichts finden,
die sie als rechtsextrem einordnen wollen,
dann ordnen sie die Verdächtigen
irgend einem Persil gewaschenen Nazi zu.
Sie können tun und lassen und sagen, was sie wollen:
Sie sind und bleiben in deren Augen die,
als die sie sie sehen wollen: als zu Vernichtende.

35.

Gewalt ist nicht nur,
wenn Menschen Messer zücken,
wenn Menschen andere erschießen
oder sie körperlich angehen.
Gewalt findet auch im politischen Vorfeld statt,
wenn politische Gegner
in ihrer Freiheit eingeschränkt,
bedroht und eingeschüchtert werden.

36.

Wer politisch übertreibt –
erreicht manchmal das Gegenteil.

37.

Das sind natürlich Spekulationen –
aber manche machen sich doch so ihre Gedanken.
Manche versuchen sich in das Denken,
der politischen Denker hineinzuversetzen,
um ihnen nicht vollkommen ausgeliefert zu sein.
Wenn sie ihr Denken nicht offen kommunizieren –
hat auch jeder Bürger das Recht und die Pflicht dazu.

38.

Fundierte Kritik
ist das Lebenselixier
einer funktionierenden Demokratie.
Nicht fundierte Kritik
muss auch ertragen werden
von wahren Demokraten.

39.

Diese Darlegung der gegenwärtigen Politik
schadet sensiblen und empfindlichen Menschen.
Sie können Nachts nicht mehr schlafen,
Unzufriedenheit mit der Politik macht das Leben sauer,
sie könnten dazu geführt werden, Politik ebenfalls zu kritisieren.

Weil das auch alle anderen Medien betrifft,
sei nur noch Hofberichterstattung erlaubt:
Sie motiviert Menschen,
sie macht Menschen glücklich,
sie führt zu einem beschwingten Leben.

40.

Je mehr sich die EU verzwergt,
desto arroganter
und damit zusammen hängt:
aggressiver wird sie.
Wir gegen den Rest der Welt,
der Rest der Welt gegen uns.
Das Asterix-Phänomen.
Nur: Asterix war eben Asterix und nicht die EU.

41.

Leute, Leute, Leute – das Land in der Hand solcher Leute?

42.

Was wir seit 2015 besonders merken:
Wie sehr der normale Bürger abhängig ist
von den Entscheidungen der Politiker.
Abhängig von Misswirtschaft, irren Geldausgaben,
abhängig von manipulativen Ein- und Übergriffen,
abhängig von Handlangern, die Bürger einschüchtern.
Dagegen kann der normale Bürger kaum etwas machen.
Außer: Sei mutig, standhaft, stark, bleib kritisch, frag nach.
Lass dir keine Resignation und Schwachheit einreden,
rede dir selbst Resignation und Schwachheit nicht ein.
Sei mutig,
standhaft,
stark,
bleib kritisch,
frag nach,
sei frei,
sei gerecht.

43. (11.12.)

Wie ist das einzuordnen?
Da denkt sich einer, der andere ist ein Nazi, weil er christlicher Gesinnung ist.
Dann liest er vieles von dem, den er als Nazi sehen will, findet aber nichts.
Was macht er dann? Von seiner vorigen Einstellung Abstand nehmen?
Nein, er ordnet ihn als einen Nazi ein, der sich wie Nazis nur verstellt.

Irre? Lächerlich? Gefährlich? Dumm?
Irre, weil er in seiner eigenen verkorksten Welt lebt – überall Feinde sieht.
Lächerlich, weil er sich lächerlich macht – kommt nicht von seinem Vorurteil weg.
Gefährlich, weil er die Gesellschaft spaltet – den Nationalsozialismus verharmlost.
Dumm, weil er allen zeigt, dass er vom Nationalsozialismus keine Ahnung hat.

Irre? Lächerlich? Gefährlich? Dumm? Oder sonstwas?
Profilierungssüchtig in seiner Bubble, vielleicht?

44.

Faustregel:
Je schwächer die Politik,
desto stärker das Gewicht
auf Selbstdarstellung,
Hofberichterstattung
und Bürgerfesseln.

45.

Arroganz verhindert eine Neuausrichtung,
Schwachheit verhindert eine Neuausrichtung,
Dünnhäutigkeit verhindert eine Neuausrichtung.

46.

Es ist schön zu sehen:
Viele Demokraten
sehen sich nicht mehr nur als Stimmvieh,
sondern als Menschen,
die das Recht wahrnehmen,
Zumutungen durch Politiker
und selbsternannte gesellschaftliche Eliten
zu kritisieren:
Junge und Alte,
Linke und Rechte,
Menschen mit und ohne Migrationswurzeln,
Frauen und Männer,
Verstandes- und Gefühlsmenschen,

Und das trotz massiver Gegenwehr,
trotz des massiven Drucks, der Einschüchterungen
durch Gruppen, die sich elitär gebärden.

Mutige Kritik zerreißt leider die Gesellschaft,
aber die Ideologisierung der Politik
und die Politisierung von allem
hat diesen Riss massiv gefördert,
wenn nicht gar hervorgerufen.

Das sind die verständlichen Folgen
der Migrations-, Corona-, KriegsPolitik
und die fatale Wirtschaftspolitik links-grüner Politiker.

47.

Nicht, wer die Regierung kritisiert ist Obrigkeitshörig,
sondern wer vernünftige Kritik an der Regierung missachtet und denunziert,
ist Höriger der Obrigkeit.
Spannend ist es, dass diejenigen, die mal kritisch waren,
jetzt zu Apologeten einer Regierung werden.
Früher waren die Linken kritisch.
Heute sind es die Freiheit Liebenden.

48.

Die Politisierung von Allem
ist genauso übel
wie die Kommerzialisierung von Allem.
Die Kommerzialisierung von Allem
ist genauso übel
wie die Politisierung von Allem.
Das Zusammenleben wird erschwert,
der Kultur werden Fesseln angelegt
das Individuum wird gelähmt.

49.

Da nimmt man der Erfindungsfreiheit das Geld,
um es dann wieder im kleinen Gießkannensystem
abhängig von sich überhöhende Regierungen
gönnerhaft mit prallem Bürokratieapparat
den Firmen unter vielen Auflagen zurückzugeben.

50.

Wenn einer der glorifizierenden Werbung glaubt,
und für das Produkt eine horrende Summe Geld ausgegeben hat,
große Erwartungen mit dem Produkt verbunden hat –
und es das nicht liefert, wird der Käufer zu recht sauer.

Und das war der Fehler der CDU vor der letzten Wahl.
Großartiges wurde versprochen: Alles wird neu gemacht –
nichts (?) von dem wird gehalten,
vielleicht ein paar Kleinigkeiten, wenn man sie schönredet.

Nun muss ein Marktschreier sich nicht wundern,
wenn diejenigen, die vertrauten, äußerst sauer sind –
erst recht, wenn es nicht um ein beliebiges Produkt geht,
sondern um das Land, seine Wirtschaft, Bürger, Kultur geht.

51.

Ich denke mit unguten Gefühlen an die Weihnachts- und Silvesterrede der Hochwohlgewählten, die uns bald wieder zu Ohren gebracht werden.
Ich werde sie mir wohl nicht anhören, um meiner Gesundheit und meines Wohlbefindens willen, obgleich ich als politischer Beobachter dazu verpflichtet wäre.
Aber ich bin kein Masochist.
Vielleicht würde ich es mir anhören, wegen seines Fun-Effektes, wenn Merz und Steinhauer sie in Form eines Duetts vortragen würden.
Man muss halt mit der Zeit gehen. TikTok und Insta-Like.

52.

Denunzianten
setzen sich im Hirn fest,
wie Zecken auf der Haut.
Schwer – sie herauszudrehen.

53.

Ich habe ein Herz für Underdogs der Gesellschaft.
Bald ist es soweit:
und ich bemitleide die EU und unsere Regierung.

54.

Veränderter alter Spruch (*):
„Der größte Lump im ganzen Land
ist und bleibt der Polit-Denunziant.“

Ich hoffe, dass der alte Spruch
nicht bei Nazis und Kommunisten beliebt war.
Sonst kann ich Ärger bekommen.

Diese Systeme leben von Denunzianten.
Sie erhofften sich vom Denunzieren,
Anerkennung, Vorteile, Ansehen, Stärke.

(Der Spruch geht wohl auf ein Gedicht zurück, dass der Sozialist Max Kegel ca. 1880 anonym veröffentlicht hat. Der Sozialist warnte vor Denunzianten. Wie sich Zeiten ändern können. Darf man heute noch in diesem Zusammenhang von „Lump“ sprechen?)

55.

Leute, politisiert nicht alles.
Macht es nicht wie der DLRG,
macht es nicht wie manche Kirchen,
macht es nicht wie andere Engstirnler,
macht es nicht wie manche Banken:
Es gibt ein Leben das größer und wichtiger ist
als die politische Ideologie.
Leben retten ist wichtiger
als politische Zugehörigkeit;
einander Gutes wünschen ist wichtiger
als politische Engstirnigkeit;
miteinander feiern, einander die Hand reichen ist wichtiger
als polit-ideologische Verkrampftheit.
Leute, lasst euch nicht in allem politisieren.

56.

Faustregel:

Wenn einer Dummes schwätzt,
muss er nicht dumm sein,
er kann auch nur:
die andern verdummen.

57.

Frauen, seid still,
lächelt höflich,
tut, was Aktivisten euch sagen,
Politiker*innen wissen besser,
was ihr braucht und wollt.

58.

Auch die Delegitimierung des Bürgers
müsste unter Strafe und Beobachtung stehen.
*
Eine schlechte Politik delegitimiert den Staat
mehr als ein schimpfender Bürger es könnte.
*
Eine Regierung ist nicht der Staat,
der Staat ist nicht eine Regierung.
Das wird vor allem dann bemerkt,
wenn eine Regierung den Staat missbraucht,
um ihre Ideologie durchzusetzen.

59.

Es sterben zu viele –
zu wenige wollen schon sterben.
Und unsere Herrschaften denken noch immer:
Die benötigen nur mehr Waffen.

60.

Demokratie = Bedrängen der Opposition;
Gewissen = Regierenden gehorchen;
Freiheit = Bürger kontrollieren;
Frieden = Waffen hinschaffen;
auf Bürgermeinung achten = sie erziehen;
wirtschaftlicher Niedergang = Klimarettung;
Umweltschutz = Umweltzerstörung wegen Klima;
Bildung = Wissen zurückschrauben;
Menschenwürde = sich Polit-Eliten anpassen;
Individuelles Glück = vorgegebenen Narrativen folgen;
Mensch als Ebenbild Gottes = Versuchskaninchen;
Wahrheit = was TopJournalisten und Gerichte schreiben und sagen;
Menschlichkeit = Erniedrigung Andersdenkender;
Toleranz = ich habe recht – erkenn das an!;
Respekt = ich sage, wen du respektieren sollst!
Neutralität = Opposition kaum zu Wort kommen lassen; …

61.

„So what?
Sollen die Flitzpiepen sich zum Affen machen,
ick hab ooch Besseres zu tun als es zu beachten.“

62.

Alte Traditionen zerstören,
damit man seine eigene Sichtweisen durchsetzen kann.
Religionen zerstören,
damit man seine eigene Weltanschauung aufpfropfen kann.
Hirne leeren,
damit man sie mit eigenem Unfug füllen kann.
Menschen unzufrieden machen,
damit man seine eigene Unzufriedenheit reindrücken kann.

63.

Wir können nicht in ein Wurstbrot beißen –
ohne Politik und Aktivisten,
Wir können keinen Kamin anzünden –
ohne Politik und Aktivisten,
kein Auto fahren –
ohne Politik und Aktivisten,
keine zwanglose Weihnachtsgemeinschaft haben –
ohne Politik und Aktivisten.

Gott wurde in Jesus Christus Mensch,
nur einfacher kleiner BabyMensch –
wie Matthäus erzählt – :
und der politische Aktivist Herodes flippt aus (*).
Gott kündigt sich in Maria an –
wie Lukas erzählt – :
und die für ihr Volk und um Menschen bangende Jugendliche
explodiert vor Freude: Gott erhebt die Erniedrigten! (**)

Politik darf nicht alles bestimmen.
Auch wenn sie nicht alles bestimmt,
so hat doch auch alles Auswirkungen auf die Politik.
Es gibt mehr als die Politik,
Wichtigeres für das Individuum,
Frieden, Freiheit, Liebe, Zukunftsgestaltung –
die Wahrheit des Glaubens,
die Basis des Lebens.

Und der Jubelruf der Engel und Menschen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
den Menschen seines Wohlgefallens.

(*) Matthäusevangelium 2

(**) Lukasevangelium 1,46-55

64.

Geschichtsstunde

Je unfähiger und je mehr Ideologie,
desto – mehr RepressionsSchergen brauchen sie.

65.

Wunsch:

Als Christ sollte sich niemand die Freiheit nehmen lassen,
mal rechts, mal links, mal mittig, mal politisch XYZ zu sein.
Als Christ sollte sich niemand die Freiheit nehmen lassen,
mal mit diesen Leuten, mal mit jenen Leuten etwas zu machen,
mit Ausgestoßenen, Nicht-Akzeptierten, MainStream, Beliebten,
mit Parteilern, Verurteilten, Armen, Reichen, Klugen, Dummen…

Christen sind freie Menschen,
die für andere Menschen da sind.
Christen sind freie Menschen,
die sich von niemandem vorschreiben lassen,
was sie zu tun und zu lassen haben –
außer von Jesus Christus, dem sie im Geist folgen.

Christen sind freie Menschen –
können sie auch zusammenhalten?

66.

Was der Geist an Großem schafft,
das gehört allen.

67.

Lügen,
betrügen,
irreführende Formulierungen
scheinen hoch im Trend zu liegen.
Das schmerzt alle ehrlichen Leute.
Den andern macht´s Spaß.

Und wer sich nicht
lügen,
betrügen,
irreführenden Formulierungen beugt,
wird eingeschüchtert,
bedrängt,
bedrückt.

Das Jahr 2025 war ein Jahr,
das vieles denen aufgedeckt hat,
die sehen wollen.
Freie Bürger können sehen,
die anderen sehen nicht,
was mit ihnen getrieben wird.
Darum geht es ihnen auch besser.
Noch.

*

Wünschen wir uns,
dass alle, die falsche Wege gehen,
auf den richtigen Weg zurückfinden.
Dass wir uns nicht beirren und einschüchtern lassen,
von Hinterlistigen, Bösartigen, falschen Beratern, Irrenden,
sondern: dass wir Herausforderungen bestehen, durch sie wachsen,
nicht hartherzig, sondern freundlich, hilfsbereit,
nicht naiv, sondern bewusst, klug, wachsam,
nicht rechthaberisch, sondern der Wahrheit verpflichtet,
nicht mit Groll, Zorn und Hass, sondern in Freiheit.

Gott schenke es uns.

68.

Keiner darf
noch so kleine
Giftspritzen
in der Gesellschaft
unterschätzen.